Pflegefachmann Pflegefachmann Pflege besonderer Patientengruppen 1 — Questions and Answers
Question 1: Was ist bei der Pflege von Frühgeborenen (Neonatologie) besonders zu beachten?
- Frühgeborene benötigen keine besondere Temperaturregulation
- Hypothermieprophylaxe, Infektionsschutz, Schmerzmanagement und entwicklungsfördernde Pflege (Kienguru-Methode) sind zentral (Correct answer)
- Frühgeborene sollten so wenig wie möglich berührt werden
- Frühgeborene benötigen keine enterale Ernährung
Correct answer: Hypothermieprophylaxe, Infektionsschutz, Schmerzmanagement und entwicklungsfördernde Pflege (Kienguru-Methode) sind zentral
Frühgeborene sind in der Thermoregulation eingeschränkt, immunologisch vulnerabel und benötigen entwicklungsfördernde Maßnahmen wie Känguru-Pflege zur Stärkung der Eltern-Kind-Bindung.
Question 2: Welche Besonderheit gilt bei der Schmerzeinschätzung bei demenzkranken Patienten?
- Demenzkranke empfinden keinen Schmerz
- Da Demenzkranke Schmerz oft nicht verbalisieren können, sind Beobachtungsskalen wie BESD oder ZOPA notwendig (Correct answer)
- Standardisierte Schmerzskalen wie NRS sind bei Demenz ausreichend
- Schmerz bei Demenz ist immer auf die Grunderkrankung zurückzuführen
Correct answer: Da Demenzkranke Schmerz oft nicht verbalisieren können, sind Beobachtungsskalen wie BESD oder ZOPA notwendig
Demenzkranke können Schmerzen häufig nicht verbal kommunizieren; Fremdbeobachtungsskalen wie BESD (Beurteilung von Schmerzen bei Demenz) erfassen Verhaltensanzeichen von Schmerz.
Question 3: Was kennzeichnet die Palliativpflege?
- Palliativpflege zielt auf die Heilung unheilbarer Erkrankungen
- Palliativpflege zielt auf Symptomkontrolle, Lebensqualität und würdevolles Sterben bei unheilbar kranken Patienten (Correct answer)
- Palliativpflege ist identisch mit Sterbehilfe
- Palliativpflege beschränkt sich auf Schmerztherapie
Correct answer: Palliativpflege zielt auf Symptomkontrolle, Lebensqualität und würdevolles Sterben bei unheilbar kranken Patienten
Palliativpflege umfasst ganzheitliche Symptomkontrolle, psychosoziale Unterstützung und Begleitung von Patient und Angehörigen mit dem Ziel bestmöglicher Lebensqualität bis zum Tod.
Question 4: Welche Herausforderung besteht bei der Pflege adipöser Patienten?
- Adipöse Patienten benötigen keine spezielle Lagerung
- Erhöhtes Dekubitusrisiko, erschwerte Mobilisation, Anpassung der Pflegehilfsmittel und höheres Thromboserisiko erfordern besondere Planung (Correct answer)
- Standardpflegematerialien sind für adipöse Patienten ausreichend
- Adipositas hat keine Auswirkungen auf die Pflegeplanung
Correct answer: Erhöhtes Dekubitusrisiko, erschwerte Mobilisation, Anpassung der Pflegehilfsmittel und höheres Thromboserisiko erfordern besondere Planung
Adipöse Patienten haben ein erhöhtes Dekubitus-, Pneumonie- und Thromboserisiko; Spezialbetten, Hebehilfen und angepasste Umlagerungsintervalle sind erforderlich.
Question 5: Was ist das Besondere an der Pflege von Kindern (pädiatrische Pflege) im Vergleich zur Erwachsenenpflege?
- Kinder benötigen keine altersgerechte Kommunikation
- Alters- und entwicklungsgerechte Ansprache, Einbeziehung der Eltern ('Family Centered Care') und angepasste Dosierungen nach Körpergewicht sind entscheidend (Correct answer)
- Kinder reagieren gleich auf Medikamente wie Erwachsene
- Kinder müssen ohne Elternpräsenz behandelt werden
Correct answer: Alters- und entwicklungsgerechte Ansprache, Einbeziehung der Eltern ('Family Centered Care') und angepasste Dosierungen nach Körpergewicht sind entscheidend
Pädiatrische Pflege berücksichtigt Entwicklungsstand, kindliche Bewältigungsstrategien, Einbeziehung der Eltern als Experten und gewichtsadaptierte Medikamentendosierung.
Question 6: Welche Maßnahme ist bei der Pflege von Patienten mit Demenz besonders wichtig zur Sturzprophylaxe?
- Patienten mit Demenz sollten dauerhaft im Bett bleiben
- Strukturierte Tagesroutinen, ausreichende Beleuchtung, rutschfeste Schuhe und begleitete Mobilisation reduzieren das Sturzrisiko (Correct answer)
- Bettgitter sind die sicherste Maßnahme bei Demenzkranken
- Sedierung ist die effektivste Sturzprävention
Correct answer: Strukturierte Tagesroutinen, ausreichende Beleuchtung, rutschfeste Schuhe und begleitete Mobilisation reduzieren das Sturzrisiko
Sturzprophylaxe bei Demenz umfasst Umgebungsanpassungen (Beleuchtung, Haltegriffe), Bewegungsförderung, rutschfestes Schuhwerk und regelmäßige Begleitung.
Was ist bei der Pflege von Frühgeborenen (Neonatologie) besonders zu beachten?